Erkennen Sie die wichtigsten Warnzeichen und beugen vor
Der chronische Erschöpfungszustand Burnout eine Volkskrankheit! Schon lange sind nicht mehr alleine Manager davon betroffen.
Nein, gefährdet sind alle Menschen mit großem Engagement, Ehrgeiz, erhöhtem Perfektionsstreben, Neigung zu Sorgen, Leistungsdruck oder einem labilen Selbstwertgefühl.
Neben persönlichen Ursachen können die sozialen und organisatorischen Umstände eine große Rolle spielen. Schlechte Arbeitsbedingungen, Konkurrenzdruck, mangelnde Kommunikation im Team und Mobbing, sowie Routine ohne Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung sind gängige Burnout-Auslöser. Auch einseitige körperliche Belastungen, wie z.B. schweres Heben, Lärmbelastung oder nicht ergonomische Arbeitsbedingungen begünstigen das “Ausbrennen”. Burnout schlägt grausam zu, wenn eine lange Überforderung stattfindet und die eigenen Werte und Bedürfnisse vernachlässigt werden.
Die meisten Führungskräfte wissen, welche Verantwortung sie für das Wohl der Mitarbeiter tragen. Sie verstehen es neben Zielvorgaben auch den Mensch mit seinen Facetten wahrzunehmen.
Doch leider gibt es auch Führungskräfte die meinen: „Wenn sie das nicht schaffen, dann muss ich mir einen anderen Mitarbeiter suchen“,
„Nur die Härtesten kommen durch“,
„Wenn Sie hier was werden wollen, dann gibt es nur eines mitziehen“. Gerade diese Manager leiden selber unter den Zeichen der Erschöpfung.
Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung Saaman 2006, leiden 45% von 10.000 befragten Managern an diesen Zeichen.
Die Krankheitskosten die durch Stress und Burnout induzierten Störung entstanden, stiegen von 1995 bis 2008 um 80 % an. Erschreckend ist es, dass zunehmender Weise immer mehr jüngere Menschen – beiderlei Geschlechts – davon betroffen sind.
Aussteigen kann ich nicht!
Die meisten Menschen, die vom Burnout-Syndrom bedroht werden, tun sich sehr schwer sich einzugestehen, dass nicht mehr können.
Der eigene Leistungsanspruch, gepaart mit Schuldgefühlen und hohem Verantwortungsbewusstsein bilden unüberwindliche Hindernisse den Weg aus der Burnout-Spirale.
Doch plötzlich brechen diese Leistungsträger, Macher und Power-Menschen zusammen.
Der Körper reagiert nicht mehr.
Da muss nicht sein, denn der „große Zusammenbruch“ kündigt sich mit zehn typischen Anzeichen an, die von Stufe zu Stufe immer dramatischer werden.
Erwiesen ist, dass zwischen den ersten Alarmzeichen und der totalen Erschöpfung meist fünf bis sieben Jahre liegen. Eine gute Chance, rechtzeitig aus der Burnout-Falle zu entfliehen.
„Wichtig als Ausgleich zur Alltagshektik ist körperliche Bewegung“, klärt Klaus Oelbracht, Psychologe an der Christoph-Dornier-Klink für Psychotherapie, Münster.
Ideal sind Radfahren oder Nordic Walking. Beides bringt den Stoffwechsel in Schwung und hilft, Stresshormone abzubauen.
Frauen treten häufig in die Stressfalle, weil sie sich zu viel aufbürden und eigene Bedürfnisse hinten anstellen.
Bevor die Psyche kollabiert, gibt es Warnsignale, die ernst genommen werden sollten.
Finden Sie mit einem einfachen Test heraus, ob Ihre Seele eine Pause braucht. Erhalten Sie nützliche Tipps. wie Sie vorbeugen können.